Eines der Dinge, die ich rückblickend nicht vermissen möchte, sind unsere ersten Anfänge der Logogestaltung. Wie oft wir die Schriftleiste von Word und Adobe rauf und runter gefahren sind, um die Schrift für unsere Coporate Identitiy zu finden, kann ich nicht mehr sagen. Allerdings reduzierte sich die Auswahl relativ schnell auf zwei Schriftarten. Die grandiose Idee bestand darin, entweder alles klein oder groß zu schreiben und den Namen farblich zweitzuteilen. Wie man folglich sehen kann, haben wir das Lux in einem kräftigen Rot gehalten – das hat uns gefallen, weil es agressiv, bestimmt und durchdringend ist.


Genau diese Schriftzüge haben wir auch in anderen Farben ausprobiert. Anstatt Schwarz Silber, anstatt Rot Weinrot oder Gelb. Doch das Gelb wirkte einfach nicht. Die Idee, dass wir das Thema der Studienfinanzierung durchleuchten wollen bwz. Licht in diese komplizierte Angelegenheit reinbringen wollten, ließ sich allein durch eine weitere Farbe für lux nicht prominent darstellen. Daraufhin haben wir uns entschieden, eine Grafik mit ins Logo aufzunehmen. Verschiedene Designer hatten wir Vorschläge ausarbeiten lassen.

Dieses Logo hatte uns am Anfang gleich gefallen. Die Schatten sollten die verschiedenen Aspekte des studentischen Lebens wiederspiegeln, auf die er Hochschulabsolvent seine gesamte Studienlaufzeit aufgebaut bwz. erfahren hatte. Allerdings waren die Reaktionen von außen sehr unterschiedlich und unausgewogen – vielen fanden es sehr gut und fast die gleiche Anzahl fand es auch sehr schlecht. Die Diskrepanz in der Rezeption war in unseren Augen sehr erstaunlich und in diesem Sinne aufschlussreich. Wir hatten Studenten verschiedener Studiengänge in einem Marketing Kurs der LMU nach ihrer Meinung gefragt und neben anderen Logos hat letztendlich folgendes Logo den Studenten am besten gefallen. Ehrlich gesagt hatten wir mit einem so eindeutigen Erfolg nicht gerechnet!

Daraufhin haben wir alle anderen Logos und Ideen verworfen und uns nur auf dieses eine konzentriert. Die Einbindung der Grafik in die Schrift war der entscheidende Faktor für das einhellige positive Ergebnis. Da wir uns sehr stark mit der “Web 2.0 Szene” identifizieren, suchten wir eine Schrift, die nicht so gleichmäßig läuft und dadurch elegant erscheint, sondern modern, aggressiver und technisch wirken sollte. Die Farben änderterten sich nochmals und aus der roten Sonne wurde eine Glühbirne:

Eine kleine Anpassung fiel uns ein:

Bis hierhin waren wir sehr zufrienden. Dieses Logo druckten wir auch auf unsere ersten Visitenkarten – schließlich verkörpert es alle Elemente, die wir mit unserem Team, unserem Umfeld und unserem Service verbinden. Das ging auch soweit gut, bis wir Herrn Miroslav Kolar von Grafik Atelier Kolar, der übringens auch unser Web Design macht, kennenlernten. Freundlich wies er uns daraufhin, dass das Logo optimiert werden könnte (also vielmehr optimiert werden sollte). Am Ende kamm dann sein Vorschlag zu uns und wir waren aus dem Häuschen:

Die Idee des Männchens wurde wieder aufgegriffen, die Lichtstrahlen der Glühbirne schnittiger und harmonischer bearbeitet- erkennbar ist nun eine Dynamik: Freude, ein Licht geht auf…- die Schrift wurde eingerückt und die rechte Kante des U angespitzt und voilá: unser Logo!