Ode an das Start-up
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehnen sich viele nach einem sicheren Arbeitsplatz, das Höchste der Gefühle mag sogar die Verbeamtung sein.
Was also treibt Studenten an, nach ihrer Studienzeit und damit wohl meist finanziell klammer Lage die Selbstständigkeit zu wagen? Vielleicht sind es Träume vom großen Erfolg mit einhergehendem Reichtum, zumindest aber von der großen Freiheit – Arbeiten ohne Chef, ohne Druck.
Dass die Wirklichkeit meistens anders ausschaut, kann man auch ganz gut an einem sympathischen start-up in der Theresienstraße sehen, ihr wisst sicher schon, welches ich meine. ![]()
Trotz schönstem Sonnenschein oder eher wie momentan bestem Skiwetter ruft da die Arbeit. Einfach so Urlaub nehmen, wie als unselbstständiger Arbeitnehmer geht eben nicht, wenn wichtige Termine anstehen oder man in Arbeit versinkt.
Und vielleicht ist es auch schön, immer sein eigener Chef zu sein, allerdings lastet auch von Anfang an sämtliche Verantwortung auf dir und wie bei anderen Jobs kann man sich eben nicht darauf berufen, noch neu zu sein und erst Erfahrungen sammeln zu müssen. Sonst ist man schnell weg vom Fenster, der rauen Unternehmenswelt. Auch Punkt fünf nach Hause gehen und dann die Arbeit Arbeit sein lassen, funktioniert so nicht.
Wieso sollte man sich also diesen ganzen Stress antun – und dabei häufig noch ein Risiko eingehen?
Die Antwort ist vermutlich ganz einfach, denn wo sonst kann man in so großem Maße seine eigenen Vorstellungen einbringen und durchsetzen, wo genau das machen, was man für richtig und sinnvoll hält und dabei noch das machen, was einem Spaß macht? Genau, in der Selbstständigkeit, mit seinem eigenen kleinen start-up.


