Endspurte
Inzwischen geht es ja nun langsam in den Endspurt zum Abi 2010 (wer sich noch unsicher sein sollte, die Termine findest du auf unserer Startseite
) – und auf studilux gibt es auch eine Fülle von Informationen, die dir weiterhelfen deine Zeit gut einzuteilen und nicht in Panik zu verfallen.
Wahrscheinlich will niemand, der gerade auf das Abitur zusteuert, von einem „Ehemaligen“ der alles schon hinter sich hat, gesagt bekommen, dass alles halb so schlimm ist. Aber es ist so: das Abitur habe ich mir zehnmal schlimmer vorgestellt, als es dann tatsächlich ablief. Denn die tatsächliche Schwierigkeit des Abiturs liegt überhaupt nicht in den Inhalten der Prüfung selbst, sondern in der Bewältigung des enormen Drucks der auf diesem Tag liegt.
Die Prüfungsinhalte gehen meistens nicht sehr weit über das Niveau von den Schulaufgaben hinaus, die in der Kollegstufe geschrieben wurden. Es kommt also nichts auf dich zu, was dich komplett überfordern wird. Bei mir war die Vorstellung des Abiturs als eine Art unüberwindliche Hürde, die nur die oberen zehn Prozent meistern können, ziemlich tief verankert. Dabei wird ein sehr großer Teil der Schüler, die es in die Oberstufe geschafft haben, auch das Abitur gut bewältigen – es wird schließlich auf vorherigen Anforderungen aufgebaut.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du im Abi auch in den Fächern gut abschneiden wirst, in denen du vorher gut warst, ist also sehr hoch. Und selbst in Fächern in denen du während der Oberstufe nicht brilliert hast, kannst du dich im Abi verbessern – indem du automatisch intensiver und systematischer lernst als auf alltägliche Schulaufgaben. Im Abi habe ich zum Beispiel viel besser in Bio abgeschnitten als in allen Schulaufgaben zuvor, weil ich durch das Bearbeiten von alten Abituraufgaben viel analytischer an die Aufgabenstellung herangegangen bin.
Wenn also der große Tag kommt: keine Panik! Es wird alles halb so schlimm.


